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KindDesRegens,
ich erwarte keine Intelligenz, denn erstens bin ich selbst auch immer dumm und klein gegenüber einer klügeren Person, die es auch in jedem Fall gibt und zweitens ist Intelligenz allein nicht viel wert. Diejenigen, die durch Massenmedien und (Pseudo-)Moralismus diese Welt in die von mir so sehr verhasste Richtung lenken sind ohne Zweifel intelligent und mitunter wohl auch deutlich intelligenter als ich.
Der Tod ist nicht der leichteste Weg. Das mag er in einem spontanen Selbstmordgedanken aus dem Affekt sein, aber ich will nicht eigentlich sterben, denn von dem Menschen abgesehen, finde ich wirklich sehr viele wundervolle Dinge auf diesem Planeten, genug Anreiz, zum Weiterleben.
Kein Recht? Ich denke nicht, dass ich eines brauche. Ich glaube nicht an die/eure/deine Moral und Gerechtigkeitsvorstellungen und ich brauche keine Berechtigung, um das zu tun. Aber du musst mir sagen, dass ich eine bräuchte, weil du daran glaubst, das kann ich natürlich nachvollziehen.
Was ich anklage ist das Wegsehen, das Abwenden, Wissen, dass dieses und jenes nach individueller Wertvorstellung falsch und schlecht ist und dennoch nichts zu tun und in bunten Zerstreuungen die schöneren Seiten des Lebens anzusehen. Die Angst und Feindschaft gegenüber dem anderen, Kultur, Person, Wort, wie man es will. Die Bequemlichkeit.
Dass ich, nach dir, selbst bequem bin und nichts ändere ist eine Einschätzung von Möglichkeiten. Es ist unnütz. Das ist leicht? Es ist zutreffend.
Aus verschiedenen Weltbildern heraus kann man sich schwerlich mit Argumenten duellieren, ich verstehe und akzeptiere deine Gedanken, was ein anderer Punkt, zu dem jene zu bequem sind.


zillie,
Verantwortung für meine Eltern? Freunde? Ich denke nicht. Eigenverantwortung. Was du aus dir geschaffen, in die Welt gesetzt hast, dafür trägst du Verantwortung. Ich glaube noch immer an die Möglichkeit eines Individuums. Ich möchte keine Rücksicht auf die Verletzlichkeit meines Umfeldes nehmen und mich damit beschränken, ich werde mir keinen moralisch akzeptablen Regelkatalog für sozialen Umgang erarbeiten und dessen Freilauf genießen; trotzdem: ich lege es nicht darauf an, andere zu verletzen und zu kränken, weil ich versuche, mit einem gewissen Respekt vor den Menschen zu stehen, immer noch, weil ich es selbst so erwarte, auch wenn es meist anders kommt. Im Ernstfall aber, kann das alles kein Hindernis darstellen.
In einer sozialen Gesellschaft? In einer moralisch zum Sozialen ermahnten Gesellschaft deinvididualisierter Egoisten in Herdenstrukturen, bin ich überaus asozial, in dem ich mir den Egoismus eingestehe und ihn weiter denke, statt ihn einfach zu leugnen.
25.11.07 15:35
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zillie / Website (26.11.07 02:31)
Die Worte überraschen...., Du legst es nicht drauf an, jemanden zu verletzen, bejahst einen respektvollen Umgang mit Deinen Mitmenschen. Wie passt das dazu, was Du in dem ersten Teil geschrieben hast?
Der Egoismus sei Dir zugestanden, ich denke, er resultiert aus Deinem Entwicklungsstand. Fass das bitte nicht abwertend auf, es ist nicht so gemeint. Jugendliche durchleben an der Grenze zum Erwachsenwerden eine solche egoistische Phase, was sie zeitweise asozial wirken lässt. Andererseits geben sie sich auch fast auf für die Gruppe, die ihnen wichtig ist.
Erzähl mir doch mal was über Deine Ziele....

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